Werner Pokorny

(Deutschland) *1949 in Mosbach

Unabhängig von der Materialität seiner Holzskulpturen und Stahlplastiken widmet sich Werner Pokorny immer der Gestaltung elementarer Formen, die als spannungsreiche Zeichen den Raum erobern. Bekannt ist er vor allem für die abstrahierte Darstellung von Häusern, die gestapelt sind, in Schräglage geraten, balancieren oder Purzelbäume zu schlagen scheinen. Mit der Metapher des Hauses verbindet der Künstler nach eigener Aussage Aspekte wie Schutz, Enge, Individuum und Gesellschaft. Bei „Blickachsen 10“ zeigt Pokorny zwei seiner jüngsten Werke. „Turm VII besteht aus vier aufgetürmten Häusern: Drei von ihnen liegen gegeneinander verdreht auf der Seite, nur das Oberste steht aufrecht. In „Wheel dagegen entwickelt Pokorny die Konturen eines Hauses aus dem Rund einer Kreisform und führt es in das Innere der Figur. Die schräge Stellung des Rades vermittelt den Eindruck einer wankenden, drehenden Bewegung im Raum, der das Haus unweigerlich ausgesetzt ist. Mit seinen rostroten Außenraumskulpturen setzt Pokorny das Haus als Symbol in eine direkte Beziehung zur ‚Außenwelt‘ - als Sinnbild für die Funktion von Kunst im öffentlichen Raum: „Sie definiert unsere Lebensräume und gibt ihnen das über das pragmatisch Funktionale hinausgehende Lebendige.“

Werner Pokorny wird am Freitag, den 2. Oktober, und am Samstag, den 3. Oktober, jeweils um 16 Uhr vor Ort sein.

Informationen über die Ortstermine und die „Blickachsen"-Konzerte in Kronberg erhalten Sie " target="_self">hier.

Konzertkarten sind im Kartenbüro der Kronberg Academy erhältlich: telefonisch (Mo-Fr 10-15 Uhr) unter 06173 - 78 33 77, online auf www.kronbergacademy.de

Exponate

Blickachsen 10