Kulturfonds Frankfurt RheinMain

In den zwanzig Jahren ihres Bestehens haben sich die „Blickachsen“ als eine der großen Ausstellungsreihen in Deutschland und als wichtigste Skulpturenbiennale des Landes etabliert, die auch international als feste Größe im Kulturkalender gilt. Davon zeugen nicht nur die vielen Besucher aus der ganzen Welt, sondern auch die namhaften Partner der Biennale z. B. aus der Schweiz, aus Großbritannien, Frankreich oder den USA, die bisher schon mitgewirkt haben. In diesem Jahr konnte Christian Scheffel das Kärntner Museum Liaunig dafür gewinnen, die Ausstellung mitzugestalten und zahlreiche österreichische Künstler zu präsentieren. Es sind aber auch wieder Künstler aus vielen anderen Ländern, die ihre Werke nach Bad Homburg und in die Region bringen, um Teil dieses erfolgreichen Ausstellungsprojekts zu sein.

Zum elften Mal seit 1997 können wir nun bei den „Blickachsen“ moderne und zeitgenössische Skulpturen frei zugänglich im öffentlichen Raum der Region erleben – eingebunden in historische Parkanlagen, mit denen sie in enger Wechselbeziehung stehen. Dieser Dialog von Kunst und Natur, aber auch das Zusammenspiel von Werken namhafter Künstler mit denen von Nachwuchstalenten machen den besonderen Reiz der Ausstellungen aus. Es gelingt ihnen, sowohl das Fachpublikum zu begeistern als auch Menschen anzusprechen, deren Wege zufällig durch die Ausstellungsflächen führen, sei es auf dem Weg zur Arbeit oder bei einem entspannten Spaziergang.

Es ist die Aufgabe des Kulturfonds, die Rhein-Main-Region als kulturellen Ballungsraum noch stärker herauszustellen und Projekte von nationaler und internationaler Strahlkraft zu fördern. Diese Strahlkraft ist bei den „Blickachsen“ unübersehbar. Zugleich umspannt die Bad Homburger Biennale durch ihre räumliche Ausdehnung die Metropolregion Frankfurt RheinMain und markiert so weithin sichtbar deren eigenständiges Profil als herausragender Kunst- und Kulturstandort.

„Blickachsen 11“ kann durch die Förderung des Kulturfonds Frankfurt RheinMain sieben weitere Standorte in der Region mit einbeziehen. In Bad Vilbel, Eschborn, Frankfurt und Kronberg, im Hessenpark, im Kloster Eberbach und auf der Burg Eppstein werden hochkarätige Kunstwerke gezeigt, deren künstlerische Vielfalt die kulturelle Vielseitigkeit der Region spiegeln und die dazu einladen, auch unsere Landschaften und Kulturdenkmäler neu zu betrachten.

Ich wünsche den „Blickachsen 11“ großen Zuspruch und freue mich auf die Weiterführung dieser erfolgreichen Biennale!

Dr. Helmut Müller, Geschäftsführer des Kulturfonds Frankfurt RheinMain

www.kulturfonds-frm.de