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Auf dem Schmuckplatz im Bad Homburger Kurpark wird bei „Blickachsen 10“ das Werk „Hoop-La“ (Ringwerfen, ugs.: großes Tamtam) von Alice Aycock präsentiert, die in den 1970er-Jahren zum Kreis der New Yorker Künstler um Gordon Matta-Clark gehörte und bereits 1977 an der documenta teilnahm. „Hoop-La“ ist eine von sieben monumentalen Skulpturen Aycocks, die 2014 unter dem Titel „Park Avenue Paper Chase“ die Park Avenue in New York säumten. Dynamische Strukturen natürlicher wie auch technischer Phänomene sind die Ideenvorlage für diese Arbeiten, in denen die Künstlerin optische Erscheinungen etwa von Wellen oder Wasserstrudeln, von Luftwirbeln oder der rotierenden Bewegung einer Turbinenwelle in ihrem Bewegungsverlauf einfängt. So stehen die Skulpturen für Naturgewalten und die Kraft technischer Innovation genauso wie für das Pulsieren großstädtischen Lebens. „Hoop-La“ zeigt einzelne Wirbelelemente aus weiß bemalten Aluminiumbändern, trichterförmige Strudel, die sich zu Energiefeldern zusammenballen und deren Bewegung im Raum durch die schwungvoll sie verbindende Linie nachgezeichnet wird. Auch jenseits der mehrteiligen Installation in New York lädt Alice Aycock den Betrachter mit „Hoop-La“ dazu ein, „sich der Energie und Möglichkeiten bewusst zu werden, die seinem Umfeld innewohnen“.

Künstler Alice Aycock
Erstellungsjahr 2013
Technik Aluminium, bemalt, Auflage von 1, Ex. E.A. 1/1
Maße 579 x 518 x 731,5 cm
ausgestellt in Blickachsen 10, Bad Homburg

Kunstwerke von Alice Aycock

Blickachsen 10