Donnerstags ist alles gut

A. R. Penck

(Deutschland) *1939 in Dresden; †2017 in Zürich, Schweiz

Am Kronberger Standort der Blickachsen 12 ist die großformatige expressive Bronze mit dem Titel „Ich-Selbstbewusstsein“ von A.R. Penck zu sehen. Der Künstler war bereits in der vierten Blickachsen-Ausstellung 2003 mit einer Arbeit im Bad Homburger Schlosspark vertreten. A.R. Penck, eines der Pseudonyme des in Dresden geborenen und 1980 aus der DDR ausgebürgerten Ralf Winkler, ist u. a. mehrmaliger documenta-Teilnehmer und zählt international zu den bekanntesten deutschen Gegenwartskünstlern. Der Maler, Grafiker und Bildhauer wurde vielfach ausgezeichnet und seine Arbeiten sind rund um den Globus in allen großen Museen vertreten. In seiner Malerei entwickelte Penck eine sich aus Strichmännchen und verschiedenen Bildkürzeln zusammensetzende Bildsprache, mit der er häufig die Teilung Deutschlands und die Suche des Individuums nach einer freien Gesellschaft thematisiert. In seinen Skulpturen verleiht Penck den bis zur Zeichenhaftigkeit reduzierten, archaischen Figuren und Piktogrammen aus seinen Gemälden eine überraschende Dreidimensionalität. „Ich-Selbstbewußtsein“ aus dem Jahr 1987 ist ein besonderes Zeugnis hiervon: Wie auf einer Bühne inszeniert Penck mehrere miteinander agierende plastische Elemente und fordert die gedankliche Teilnahme des Betrachters heraus.

Exponate

Blickachsen 12

Blickachsen 4