Alf Lechner

Alf Lechner war bereits 36 Jahre alt, als er, noch im Nebenberuf, seine ersten Stahlskulpturen schuf. Er bezieht mit ihnen eine eigene ästhetische Position. Während die traditionelle Faszination des Materials Stahl in seinen additiven Möglichkeiten liegt, bezieht sich Lechner bewußt auf industrielle Produktionsprozesse und physikalische Eigenheiten. Er untersucht in Werkgruppen den Widerstand, die Masse, die Dichte. In Arbeitsprozessen fordert Lechner das Material, ringt mit ihm. Hydraulischer Druck und Kälteschocks brechen es auf. Er zwingt die Masse ins Maß und den Prozeß in die Proportion. Indem er seine Arbeiten puristisch reduziert, weitet er unsere Imagination. Die Konzentration auf die Gewalten des Stahls spürt man in der Verdichtung der Masse, seines Gewichts und dessen Präsenz. So entstehen alle Skulpturen Lechners aus ihren eigenen Bedingungen.

Exponate

Blickachsen 2

Stahlblatt Nr. 6 [WV 367]

Abakanowicz, Magdalena
Alquin, Nicolas
Berger, Caspar
Borofsky, Jonathan
Cragg, Tony
Dings, Nicolas
Haberpointner, Alfred
Hall, Nigel
Klinge, Dietrich
Koorida, Masayuki
Kuhn, Sebastian
Lieshout, Joep van
Nash, David
Olinet, Vincent
Oppenheim, Dennis
Otterness, Tom
Rainaldi, Oliviero
Rohrer, Stefan
Rütte, Iris Le
Schwickerath, Peter
Sui Jianguo,
Tahon, Johan
Venet, Bernar
Venske & Spänle,
Visch, Henk