Alf LechnerAlf Lechner war bereits 36 Jahre alt, als er, noch im Nebenberuf, seine ersten Stahlskulpturen schuf. Er bezieht mit ihnen eine eigene ästhetische Position. Während die traditionelle Faszination des Materials Stahl in seinen additiven Möglichkeiten liegt, bezieht sich Lechner bewußt auf industrielle Produktionsprozesse und physikalische Eigenheiten. Er untersucht in Werkgruppen den Widerstand, die Masse, die Dichte. In Arbeitsprozessen fordert Lechner das Material, ringt mit ihm. Hydraulischer Druck und Kälteschocks brechen es auf. Er zwingt die Masse ins Maß und den Prozeß in die Proportion. Indem er seine Arbeiten puristisch reduziert, weitet er unsere Imagination. Die Konzentration auf die Gewalten des Stahls spürt man in der Verdichtung der Masse, seines Gewichts und dessen Präsenz. So entstehen alle Skulpturen Lechners aus ihren eigenen Bedingungen. |
Abakanowicz, Magdalena Alquin, Nicolas Berger, Caspar Borofsky, Jonathan Cragg, Tony Dings, Nicolas Haberpointner, Alfred Hall, Nigel Klinge, Dietrich Koorida, Masayuki Kuhn, Sebastian Lieshout, Joep van Nash, David Olinet, Vincent Oppenheim, Dennis Otterness, Tom Rainaldi, Oliviero Rohrer, Stefan Rütte, Iris Le Schwickerath, Peter Sui Jianguo, Tahon, Johan Venet, Bernar Venske & Spänle, Visch, Henk |
