Masayuki Koorida

Die Werke des japanischen Künstlers Masayuki Koorida bestechen und verwundern durch ihre schlichte und zugleich ungewöhnliche Formgebung. Sie erinnern an Moleküle oder Amöben – an kleinste Teilchen oder Lebewesen, unendlich vergrößert. Aus schwarzem Granit gemeißelt und anschließend auf Hochglanz poliert, erwecken die verstreut auf einer weitläufigen Kurparkwiese liegenden Gebilde mit ihren vollendeten Rundungen den Eindruck, als könnten sie bei Berührung zerfließen oder zerplatzen – auch wenn ihre Titel sie eindeutig als „Flowers“ (Blumen) und „Seed“ (Samen) benennen. Sie wirken fragil und doch stabil in sich ruhend, artifiziell und doch belebt. Koorida beschreibt den bildhauerischen Schaffensprozess als Vorgang, in dessen Verlauf sich Gedanken und Eingebungen auf der Suche nach einer allgemeingültigen Sprache zu einer Vorstellung, einem konkreten Bild formen. Dieser „originäre Inhalt einer Skulptur“ erhalte in seinen Plastiken durch die reduzierte gestalterische Umsetzung ein vielschichtiges Erscheinungsbild, das wiederum die Fantasie des Betrachters anrege.

Abakanowicz, Magdalena
Alquin, Nicolas
Berger, Caspar
Borofsky, Jonathan
Cragg, Tony
Dings, Nicolas
Haberpointner, Alfred
Hall, Nigel
Klinge, Dietrich
Koorida, Masayuki
Kuhn, Sebastian
Lieshout, Joep van
Nash, David
Olinet, Vincent
Oppenheim, Dennis
Otterness, Tom
Rainaldi, Oliviero
Rohrer, Stefan
Rütte, Iris Le
Schwickerath, Peter
Sui Jianguo,
Tahon, Johan
Venet, Bernar
Venske & Spänle,
Visch, Henk