Donald Baechler

Donald Baechler ist mit zwei Skulpturen in den „Blickachsen 7“ vertreten. Wie Spaziergänger scheinen sich die bronzenen, fast kindlich-naiven Figuren unter das Kurpark-Publikum auf der Brunnenallee zu mischen. Auffallend sind ihre flachen Leiber und dünnen Gliedmaßen. Arme und Beine wirken wie bei Knetfiguren einfach an die Körper geklebt. Die kugeligen Köpfe, auf die auch die Titel der beiden ausgestellten Plastiken „Round Head“ und „Globe Head Figure“ verweisen, heben sich in ihrer fülligen Form davon ab. Baechlers Schaffen ist geprägt von heiteren, oft multimedialen Arbeiten, die eine Sprache der kulturellen Symbole sprechen. Der Amerikaner, der nach seiner Ausbildung in den USA auch an der Städelschule in Frankfurt a.M. studierte, wurde zunächst durch Bilder und Collagen bekannt. Darin arrangiert er bewusst schlicht wiedergegebene Alltagsmotive durch die Verbindung von Farbigkeit und Symbolik zu vielschichtigen modernen Stillleben. Seit den 1990er Jahren entstehen zahlreiche Skulpturen, deren Motive und Formen ebenfalls alltägliche Objekte oder einfache Figuren in scheinbar unbefangen-naiver Weise darstellen.


Exponate

Blickachsen 7

Globe Head Figure
Round Head

Baechler, Donald
Beaumont, Hanneke
Borofsky, Jonathan
Ford, Laura
Hoffmann, Paul
Hunter, Kenny
Klinge, Dietrich
Koorida, Masayuki
Nash, David
Oka Doner, Michele
Oppenheim, Dennis
Otterness, Tom
Paladino, Mimmo
Paschakarnis, Vanessa
Pepper, Beverly
Plensa, Jaume
Randall-Page, Peter
Rickey, George
Röhm, Vera
Ulrichs, Timm
Venet, Bernar
Wang, Zhan