Wolf Vostell

Wolf Vostell gehört zu den Protagonisten der Fluxus-Bewegung. Er sieht die Rolle des Künstlers als gesellschaftlich definiert an und versteht sich als Übermittler einer Botschaft. In Vostells Vorstellung sind Kunst und Leben unauflöslich miteinander verbunden. Er verwendet alltägliche Gegenstände, z.B. Autos oder Fernseher, und verknüpft sie teilweise mit disparaten Ereignissen und Gegenständen, um neue Zusammenhänge zu schaffen. Damit zielt er direkt auf eine Wahrnehmungsstörung des Betrachters. So erweitert der Künstler den vorherrschenden Kunstbegriff. Mit seinen Ereignisskulpturen, die zugleich die Vergänglichkeit des Happenings als auch die Dauerhaftigkeit des Objektes dokumentieren, belegt er diese Erweiterung eindrucksvoll. Wolf Vostell verstarb 1998 in Berlin.

Exponate

Blickachsen 3

Stier IV

Baechler, Donald
Beaumont, Hanneke
Borofsky, Jonathan
Ford, Laura
Hoffmann, Paul
Hunter, Kenny
Klinge, Dietrich
Koorida, Masayuki
Nash, David
Oka Doner, Michele
Oppenheim, Dennis
Otterness, Tom
Paladino, Mimmo
Paschakarnis, Vanessa
Pepper, Beverly
Plensa, Jaume
Randall-Page, Peter
Rickey, George
Röhm, Vera
Ulrichs, Timm
Venet, Bernar
Wang, Zhan