Masayuki Koorida

Die Werke des japanischen Künstlers Masayuki Koorida bestechen und verwundern durch ihre schlichte und zugleich ungewöhnliche Formgebung. Sie erinnern an Moleküle oder Amöben – an kleinste Teilchen oder Lebewesen, unendlich vergrößert. Aus schwarzem Granit gemeißelt und anschließend auf Hochglanz poliert, erwecken die verstreut auf einer weitläufigen Kurparkwiese liegenden Gebilde mit ihren vollendeten Rundungen den Eindruck, als könnten sie bei Berührung zerfließen oder zerplatzen – auch wenn ihre Titel sie eindeutig als „Flowers“ (Blumen) und „Seed“ (Samen) benennen. Sie wirken fragil und doch stabil in sich ruhend, artifiziell und doch belebt. Koorida beschreibt den bildhauerischen Schaffensprozess als Vorgang, in dessen Verlauf sich Gedanken und Eingebungen auf der Suche nach einer allgemeingültigen Sprache zu einer Vorstellung, einem konkreten Bild formen. Dieser „originäre Inhalt einer Skulptur“ erhalte in seinen Plastiken durch die reduzierte gestalterische Umsetzung ein vielschichtiges Erscheinungsbild, das wiederum die Fantasie des Betrachters anrege.

Exponate

Blickachsen 7

Flower
Flower
Flower
Seed

Baechler, Donald
Beaumont, Hanneke
Borofsky, Jonathan
Ford, Laura
Hoffmann, Paul
Hunter, Kenny
Klinge, Dietrich
Koorida, Masayuki
Nash, David
Oka Doner, Michele
Oppenheim, Dennis
Otterness, Tom
Paladino, Mimmo
Paschakarnis, Vanessa
Pepper, Beverly
Plensa, Jaume
Randall-Page, Peter
Rickey, George
Röhm, Vera
Ulrichs, Timm
Venet, Bernar
Wang, Zhan