Paul HoffmannZeitgleich mit dem Entschluss als Bildhauer zu arbeiten fiel für Paul Hoffmann die Entscheidung für das Material Stein. Von 1997 bis 2002 studierte er Steinbildhauerei an der Fachhochschule Hannover und war Meisterschüler bei Makoto Fujiwara. Die beiden in „Blickachsen 7“ ausgestellten abstrakten Granit-Arbeiten werden durch ihre Titel als „Brücke“ und „Tor (Hemmingen)“ ausgewiesen. Sie zeugen von der Konzentration des Künstlers auf sein Material und lenken das Augenmerk des Betrachters auf dessen natürliche Beschaffenheit. Die Werke sind jeweils aus einem einzigen Stein geschlagen und wirken aus der Ferne wie selbstverständliche Bestandteile der Parklandschaft. Der Kontrast zwischen der überwiegend unbearbeiteten, rauen Oberfläche des Steins und der aus ihr herausgehauenen nüchternen geometrischen Form spiegelt den künstlerischen Arbeitsprozess im Dialog mit dem Stein und der Natur, den Hoffmann als „Balance zwischen Eingriff und Zurückhaltung, zwischen Tun und Lassen“ beschreibt. Der Bildhauer bewahrt durch die Reduktion seines gestalterischen Handelns den Charakter des Steins und zugleich scheint er mit diesem Eingriff den Stein zu öffnen, gleichsam seinen Kern freizulegen. |
Baechler, Donald Beaumont, Hanneke Borofsky, Jonathan Ford, Laura Hoffmann, Paul Hunter, Kenny Klinge, Dietrich Koorida, Masayuki Nash, David Oka Doner, Michele Oppenheim, Dennis Otterness, Tom Paladino, Mimmo Paschakarnis, Vanessa Pepper, Beverly Plensa, Jaume Randall-Page, Peter Rickey, George Röhm, Vera Ulrichs, Timm Venet, Bernar Wang, Zhan |
