Andreas Korte

Die Arbeit von Andreas Korte bewegt sich im Spannungsfeld von Kunst, Architektur und Neuen Medien. Er bedient sich dabei eines breiten Spektrums verschiedenartiger Ausdrucksmittel: Je nach Bedarf und Anforderung greift er auf traditionelle Gattungen wie Malerei, Skulptur oder das architektonische Modell zurück, setzt sich aber gleichzeitig mit urbanen Lebenswelten auseinander. Die stark ortsbezogene Arbeit „Faites votre jeu“ bezieht sich zum einen mit ihren kreisförmig angeordneten, an Tennisnetze erinnernden Zaunfragmenten deutlich auf die benachbarteTennisanlage. Zum anderen spielt ihr Titel auf die Bad Homburger Spielbank an. Das Ensemble der 37 Zaunelemente kann als abstrahierter Roulettekessel betrachtet werden: So wie die Kugel schließlich klickernd in einem Feld zur Ruhe kommt, so kann auch der Blick des Betrachters das Rund durchqueren und sich schließlich von einem der Netze einfangen lassen. „My Apartment” erinnert an ein Labyrinth aus barocken Parkanlagen und fügt sich dadurch optisch in die Gartenlandschaft ein. Die Form der begehbaren und auch von innen überblickbaren Arbeit gibt den Grundriss der Wohnung Kortes wieder und stellt somit eine Verbindung zwischen privatem und öffentlichem Raum her.

Exponate

Blickachsen 5

Faites votre jeu
My Apartment

Abakanowicz, Magdalena
Amador,
Bee, Andreas
Bill, Max
Breivik, Bård
Calder, Alexander
Chamberlain, John
Chillida, Eduardo
Gormley, Antony
Immendorff, Jörg
Kirkeby, Per
Koliusis, Nikolaus
Korte, Andreas
López, Victor
Luginbühl, Bernhard
Lüpertz, Markus
Miró, Joan
Navarro, Miquel
Rydingsvard, Ursula von
Seo,
Tinguely, Jean