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William Forsythe

(USA) *1949 in New York

William Forsythe hat sich von 1984 bis 2004 internationale Anerkennung als künstlerischer Leiter des Frankfurter Balletts verschafft und seine Arbeit als Choreograph bis 2015 mit der Forsythe-Company fortgesetzt. Er gilt als einer der kreativsten zeitgenössischen Erneuerer des Balletts. Seit den 1990er Jahren entwirft Forsythe raumbezogene Installationen, die er „Choreographische Objekte“ nennt und weltweit in den bedeutendsten Museen zeigt. Bereits 2010 erhielt er auf der Biennale in Venedig den Goldenen Löwen für sein Lebenswerk. Für Blickachsen 12 hat Forsythe zwei ortsspezifische Installationen angefertigt, deren Erstfassungen 2018 im Antwerpener Middelheimmuseum ausgestellt waren. Sie machen den Besucher selbst zum Akteur und regen ihn dazu an, die physische Selbstwahrnehmung zu schärfen. Für „Backwards” hat Forsythe in die Rückensprossen einer nachgebauten Bad Homburger Parkbank eine Handlungsanweisung graviert: „Walk nineteen steps away from the bench. With your eyes closed, walk backwards and sit down.“ Für “Debut” wurden die Bodensteine am Eingangstor des Schlossparks durch Steine gleichen Materials ersetzt, auf denen „Walk in like you mean it“ zu lesen ist: Besucher werden aufgefordert, entschlossenen Schrittes einzutreten – wie bei einem Bühnenauftritt.

Exponate

Blickachsen 12