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Claudia Comte

(Schweiz) *1983 in Lausanne

Zahlreiche Ausstellungen in Europa und den USA belegen den Erfolg der jungen Schweizerin Claudia Comte genauso wie die Auszeichnung ihrer Arbeiten mit verschiedenen Preisen. Sie ist bereits im New Yorker Museum of Modern Art vertreten und für die Art Basel hat sie 2017 den gesamten Messeplatz mit einer interaktiven Installation bespielt. In ihrem Berliner Atelier fertigt Comte vor allem Skulpturen aus Holz, entwirft aber auch Marmorobjekte in unterschiedlichen Größen oder riesige grafische Wandmalereien und Environments. Ihre mit der Kettensäge geschnittenen und anschließend sorgfältig geschliffenen und polierten Holzarbeiten und auch ihre Marmorskulpturen wirken mit ihren vollendeten Rundungen weich und organisch. Dabei öffnet Comte mit verspielten Titeln und cartoon-ähnlichen Formen einen Spielraum zwischen Ernsthaftigkeit und Spaß. Ein charakteristisches Beispiel für ihr skulpturales Schaffen ist die bei Blickachsen 12 ausgestellte Marmorskulptur „Pietro (Italian Bunny 6)“ (Pietro, Italienisches Häschen 6). Handelt es sich hier um Hasenohren? Die Arbeit ist Teil einer Gruppe von Werken, die in ihren Titeln Namen wie Leonardo, Michelangelo oder Donatello tragen – und so erweist Comte den großen Künstlern der italienischen Renaissance (hier wohl Pietro Perugino) eine augenzwinkernde Referenz.

Exponate